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Der Friedhof jenseits der Sandauer Brücke wurde im frühen 16. Jhd. angelegt, weil die alten Friedhöfe bei der Stadtpfarrkirche und der Johanniskirche innerhalb der Stadtmauern nicht mehr ausreichten.

1972 beschloss der Stadtrat auf Antrag der Stadträte Anton Lichtenstern, Referent für Denkmalpflege, und Franz Xaver Truger, Friedhofsreferent, dass geschichtlich bedeutende Grabsteine erhalten bleiben sollten. Anlass dafür war der vorgesehene Abbau des abgelaufenen Grabmals von Gwenddydd Herkomer-Rupfle, der Tochter Hubert von Herkomers. Eine Liste von Grabdenkmälern wurde zusammengestellt, die aber erst 1974 , als weitere wichtige Grabsteine entfernt worden waren, in Kraft trat. 1983 wurden aus Gründen des Wasserschutzes Bestattungen im alten Teil des Friedhofes untersagt. Dieser alte Teil wurde mit der Kirche, dem Leichenhaus, dem Mesnerhaus und der Mauer unter Denkmalschutz gestellt. Ab 2000 wurde der gesamte Friedhof nicht mehr belegt.

Quelle: Der Dreifaltigkeitsfriedhof in Landsberg am Lech, Anton Lichtenstern, 1. Auflage 2008


 

   
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