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Gesundheit + Soziales | Asylbewerber in Landsberg | Historie

Historie - Asylbewerber in Landsberg am Lech


3. Dezember 2015

Neue Informationen zum Hochbauamt

Mit der Belegung der ersten 30 Flüchtlinge im Erdgeschoss des  Hochbauamtes ist zum Jahreswechsel zu rechnen. Da der Umbau genehmigungsfrei ist, hat dieser teilweise schon begonnen. Sukzessive sollen dann Flüchtlinge bis zur maximalen Belegungszahl von 100 im Hochbauamt untergebracht werden. Dies hat der Bauausschuss in seiner Sitzung vom 2.12. einstimmig beschlossen.

Zur Frage der Betreuung: Das Ganze steht auf zwei Füßen:
 

  1. Verwaltung: Ein Dienstleister wird beauftragt, einen Hausmeister einzustellen mit festen Bürozeiten tagsüber,  der  die Unterkunftskoordination inne hat. Zusammen mit der Asylsozialberatung kommuniziert er die Ruhezeiten und andere Verhaltensregeln. Da die Unterkunft erst im Winter belegt wird, ist nicht mit nächtlichen Ruhestörungen wie im Sommer zu rechnen. Eine eigene Security ist in einer Anschlussunterbringung nicht vorgesehen .Für den Bedarfsfall wird allerdings  ein Notrufsystem installiert.
  2. Es ist eine sozialverträgliche Mischbelegung von Alleinstehenden und Familien vorgesehen, was erfahrungsgemäß zu einer Entspannung führt.  Auch unterschiedliche Ethnien und Religionen sollen in den unterschiedlichen Stockwerken (Erdgeschoss, 1.,  2. und 3. Stockwerk )  untergebracht werden.
  3. Asylsozialberatung, Asylsozialbetreuung und Betreuung des Ehrenamtes , ohne dem es nicht geht: Eine 2/3 Stelle wird gerade unter den freien Trägern der Wohlfahrts-pflege ausgeschrieben.





24. November 2015

Neue Information zum Hochbauamt

Statt einer Maximalbelegung von 137 Flüchtlingen konnte die Stadt Landsberg durch Verhandlungen mit der Regierung von Oberbayern erreichen, dass nunmehr maximal 100 Asylbewerber im Hochbauamt untergebracht werden sollen. Ursprünglich hatte der Stadtrat nur einer Belegung von 90 Personen zugestimmt. 




16. November 2015

Die vhs Landsberg bietet Deutschkurse für Flüchtlinge an. Der Bayerische Rundfunk hat einen kurzen Beitrag darüber gedreht.



19. Oktober 2015

Informationen zum Hochbauamt

Im März dieses Jahres hat Innenminister Joachim Herrmann in einem Antwortschreiben an den Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Ludwig Hartmann, mitgeteilt, dass sich eine Teilnutzung des Hochbauamtes von „bis zu 88 Asylbewerbern am schnellsten, einfachsten und mit dem geringsten Investitionsbedarf realisieren lässt.“
Am 21.9.15 teilte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration mit, dass „aktuell eine Unterbringung von bis zu 121 Personen“ vorgesehen sei. Am 30.9.15 unterrichtete das Staatliche Bauamt Weilheim in einer Eil-Mail die Stadt Landsberg, dass künftig „ eine langfristige Regelbelegung mit 101 Personen und eine kurzfristige Maximalbelegung mit 137 Personen vorgesehen“ sei. In der Stadtratssitzung, die am selben Tag stattfand, lehnte der Stadtrat dieses Ansinnen ab und stimmte einstimmig der Teilumnutzung des Gebäudes zu, „wenn nicht mehr als 90 Personen“ dort untergebracht werden. Gleichzeitig wurde der Oberbürgermeister gebeten, der Regierung von Oberbayern diesen Beschluss zu kommunizieren und eine einvernehmliche Lösung auf der politischen Ebene anzustreben. Falls dies nicht gelingen sollte, kann das staatliche Hochbauamt einen Zustimmungsbescheid bei der Regierung beantragen, der im Sinne des Hochbauamtes sei.

Bürgerversammlung

Die zweite reguläre Bürgerversammlung fand am 5. Oktober im Sportzentrum statt.
Breiten Raum nahm dabei die Präsentation der „Bürgerinformation Asylunterkunft Landsberg“ ein. Über 140 Fragebögen sind inzwischen zurückgekommen, davon über 100 mit konkreten Hilfsangeboten.

Eine Zusammenfassung der Diskussion würde diesen  Rahmen sprengen, so dass auf die beiden Artikel im Landsberger Tagblatt vom 7.10. und im Kreisboten vom 14.10.  verwiesen wird.



17. September 2015

Bürgerinformation: Asylunterkunft Landsberg am Lech

Der Flyer wurde inzwischen sukzessive an alle Haushalte in Landsberg von den Stadträten und Ortssprechern verteilt.  Bisher konnten  über 100 Rückmeldungen gezählt werden: Allein 70 Personen boten ihre Hilfe an,  als Betreuer von einzelnen Flüchtlingen, als Deutschlernpate und/oder als Betreuer einzelner Projekte. Darüber hinaus wurden auch eigene Vorschläge gemacht, von  „Hilfe bei Behördengängen“  bis „Traumabehandlung“. Viele  Rückmeldungen betonen  die Chancen bezüglich der Aufnahme von Flüchtlingen, wie etwa „Stärkung des sozialen Klimas in der Stadt“ oder „ Behebung des Fachkräftemangels“.
Doch es wurden auch Sorgen artikuliert, wie etwa „Parallelgesellschaft“, „Zunahme der Wohnraumnot“ oder „überforderte Kommunen“. Eine Anregung war, die angesprochenen Probleme in einer Infoveranstaltung  anzusprechen. Dies soll im Rahmen der regulären Bürgerversammlung, die am 5. Oktober  um 19:30 im Sportzentrum stattfindet, geschehen.

Die Umfrage, die versucht, die Bürgerinnen und Bürger ein Stück weit mitzunehmen, ist insgesamt auf sehr große positive Resonanz gestoßen.



11. August 2015

In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich zum Thema Asylbewerber-Unterkünfte einiges getan.
Die Container in der Iglinger Straße sind soweit vorbereitet und werden ab Ende August sukzessive mit ca. 60 Flüchtlingen bezogen. Auch können ab Anfang 2016 weitere 90 Asylbewerber im ehemaligen Spielwarengeschäft Tauscher dauerhaft untergebracht werden. Das Staatliche Hochbauamt ist freigegeben worden für die Unterbringung von bis zu 88 Flüchtlingen. Es ist noch ein Einbau  von Sanitäranlagen und Küchen durch die Regierung von Oberbayern erforderlich. Der Landkreis hat die Lechturnhalle wieder beschlagnahmt, um bis zu 200 Menschen im Rahmen des Notfallplans kurzfristig aufzunehmen. Dort sollen die Menschen nur solange untergebracht werden, bis sie dauerhaft auf andere Landkreise und Einrichtungen verteilt werden. Um die Landsberger Bürgerinnen und Bürger über die aktuelle Situation zu informieren, wird in den nächsten Wochen in alle Haushalte ein Handzettel verteilt, der die unterschiedlichen Unterbringungsarten beschreibt und auf das weitere Vorgehen eingeht. Dem Informationsblatt liegt eine kurze Umfrage bei, an der jeder, der sich zum Thema äußern möchte, teilnehmen kann. Gleichzeitig wird abgefragt, wer sich in welcher Form vorstellen kann in der Betreuung der Flüchtlinge ehrenamtlich zu engagieren. Der Flyer und die Umfrage stehen am Ende dieser Seite zum Download bereit.
Die Umfrage kann auch per E-Mail an infoasyl@landsberg.de zurückgeschickt werden.



22. Mai 2015

Neben dem Umspannwerk an der Iglinger Straße wird bald ein Wohncontainer für ca. 60 Personen aufgestellt werden. Die Stadt Landsberg am Lech hat dazu eine bis Ende  2019   befristete Baugenehmigung erteilt. Danach könnte der Wohncontainer durch den Bau einer dauerhaften Unterkunft ersetzt werden, die dem Standard im sozial geförderten Wohnungsbau entspricht. Eigentümer des Grundstücks ist der Freistaat Bayern, der seine grundsätzliche Zustimmung zum Bauvorhaben gegeben hat.
Als weiterer Standort im Gespräch ist das ebenfalls im Eigentum des Freistaates Bayern stehende Grundstück in der Pfettenstraße (Nähe Justizvollzugsanstalt) .Hier könnte man  ebenfalls eine Wohncontaineranlage errichten und diese eventuell nach 24 Monaten durch Festbauten ersetzen.  Der Freistaat Bayern hat als Eigentümer des Hochbauamts zugestimmt, dass im Hochbauamt an der Irving-Heymont-Straße im leerstehenden 2. Stock bis zu 88 Asylbewerber untergebracht werden. Somit entfällt das  Aufstellen eines Wohncontainers davor.  Auch wird der  Plan nicht mehr verfolgt, in der gleich daneben liegenden ehem. Offiziersvilla unbegleitete minderjährige  Flüchtlinge unterzubringen. Dies soll vielmehr im ehemaligen Wichtelgarten am Wiesenring geschehen.
Eine weitere Containeranlage bzw. ein festes Bauwerk für eine langfristige Nutzung könnte auch auf dem Gelände des ehemaligen AKE-Kindergartens in der Lechstraße errichtet werden. Der Baugrund hierfür gehört der Stadt Landsberg am Lech.
Wer im Einzelfall als Bauherr auftritt, muss noch entschieden werden. Mögliche Bauherren sind die Regierung von Oberbayern, der Landkreis Landsberg am Lech oder die Stadt Landsberg am Lech. Wenn die Flüchtlingswelle abebbt und die geflohenen Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren oder als anerkannte Asylbewerber ein dauerhaftes Bleiberecht haben, könnten die entstandenen Wohnungen im Anschluss als Sozialwohnungen für bedürftige Landsberger genutzt werden.



13. November 2014

In den Herbstferien wurde die städtische Turnhalle für eine Notaufnahme von bis zu 100 Flüchtlingen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea,  Nigeria und anderen Ländern kurzfristig umgerüstet . Die aktuelle Belegung schwankt sehr stark um die 50, da in zunehmenden Maße die Flüchtlinge in festen Quartieren untergebracht werden: Zur Zeit  im Jugendübernachtungshaus Utting (25 Plätze), ab Ende November im Rasthaus Hurlach ( 45 Plätze ), ab Januar 2015  im Therapiezentrum Bischofsried (45 Plätze). Was danach mit der Turnhalle geschieht, ist noch völlig unklar: Entweder werden  weitere neuankommende Flüchtlinge dort untergebracht, oder sie steht wieder dem Schul- und Vereinssport wieder zur Verfügung. Evtl wird sie - wie geplant - umgehend generalsaniert.

In der engeren Auswahl für Standorte  wurden dem Freistaat Bayern gemeldet : Ahornallee/Iglinger Straße, Pfettenstraße oder Hochbauamt . Dort könnten  sowohl für 18 Monate Container für jeweils 60 Personen aufgestellt als auch Unterkünfte im Baustandard Sozialer Wohnungsbau errichtet werden. Diese können  später  für bedürftige Sozialhilfeempfänger genutzt werden. Es wird weiterhin geprüft, ob das  ehemalige Gelände des AKE-Kindergartens für eine vorübergehende Containeranlage geeignet ist.



19. Dezember 2014

Lechturnhalle: Inzwischen wurde sie vollständig geräumt und die Asylbewerber konnten alle dezentral im Landkreis ( zuletzt in Hurlach ) untergebracht werden.
Nach Aufhebung des Beschlagnahmebescheids kann der Südteil der Halle ab 1.2.2015 wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen.

Containerwohnanlagen: Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 03.12.2014 „nicht
widersprochen“, dass auf folgenden Grundstücken, die alle dem Freistaat Bayern gehören,  Container mit einer Belegung von bis zu 60 Personen für eine vorübergehende Nutzung (ca. 2 Jahre) errichtet werden dürfen: Iglingerstr. , Pfettenstr. und vor dem Hochbauamt .
Auch wird das Grundstück des ehemaligen AKE-Geländes in der Lechstr. als möglicher Aufstellort für Container weiter verfolgt. Sollten Nachbarn widersprechen, so müsste vom Stadtrat ein sog. „Zustimmungsbescheid“ genehmigt werden. Zur Zeit bemühen sich verschiedene Politiker auf höchster Ebene, den Vorschlägen von Anwohnern der Irving-Heymont-Str. nachzukommen, Flüchtlinge im leerstehenden 2. Stock  des Hochbauamtes unterzubringen.

Informationsveranstaltung : Am 4. 12.2014 informierten Landrat, Oberbürgermeister, Rotes Kreuz und Ehrenamtliche über die geplanten, aber noch nicht endgültig beschlossenen Maßnahmen. Die anwesenden Bürger konnten dabei auch ihre Bedenken vortragen, die aber nur zum Teil ausgeräumt werden konnten.
 

 

   
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