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Ab 1700 wurde in mehreren Bauabschnitten das Neue Rathaus errichtet. Von 1719 bis 1721wurde das Gebäude von Dominikus Zimmermann aufgestockt und mit einer fein gegliederten, hoch aufragenden Giebelfront neu gestaltet. Die Fenster wurden je nach der Bedeutung der dahinter liegenden Räume in ihrer Größe gestaffelt. Die Stuckfassade gehört zu den wichtigsten profanen Schöpfungen des Baumeisters, der von 1716 bis 1757 als Bürger in Landsberg lebte und hier zeitweilig auch ein Bürgermeisteramt versah.

Das Rathaus beherbergte im Erdgeschoß das Brothaus und im Keller die Arrestzelle. In den oberen Geschossen waren die beiden Kammern des Stadtparlaments, die kleine Stube im ersten Stockwerk stand dem Inneren Rat zur Verfügung, die größere im zweiten Obergeschoß war dem äußeren Rat zugewiesen. 1717 wurden die Bauarbeiten für den Festsaal begonnen.

 

1. Stock

Foyer mit Stuckdecke von Michael Beer;
Gemäldesammlung 'Berühmte Landsberger'
Ehemalige Ratsstube des Inneren Rates (heute Trauungszimmer) mit Archiv- und Tresorraum. Stuckdecke von Georg III Zöpf und Stephan Finsterwalder, 1699/1700. An der Nord- und Südwand befinden sich vier Gobelins aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (aus ehem. Besitz der Heilig-Kreuz-Kirche).

 

 

2. Stock

Foyer mit Stuckdecke von Dominikus Zimmermann 1718/19, an der Ostwand zwei großformatige Gemälde von Hubert von Herkomer (1849-1914): „Hubert von Herkomer und seine Frau Margaret in großer Abendrobe“ und „Homeward“ (Heimwärts).
Ehemalige Ratsstube des äußeren Rates (heute Sitzungszimmer des Stadtrates) mit Stuck von Dominikus Zimmermann, Kachelöfen von Hubert von Herkomer (1896/97), Monumentalgemälde von Hubert von Herkomer: links „Die Kumulativsitzung“ (1905), rechts „Die Magistratssitzung“ (1891) und über dem Portal „Prinzregent Luitpold von Bayern“. 

 

 

3. Stock

Festsaal mit vier Freskogemälden, die Ereignisse aus der Stadtgeschichte vergegenwärtigen.
Südseite: (Gemälde von Ferdinand Piloty) „Die Bestätigung der Hlg. Geist-Spitalgründung durch Ludwig den Brandenburger 1349“
„Tanz des Herzog Ernst im Landsberger Rathaus 1434“.
Nordseite: (Gemälde von Eduard Schwoiser) „Kaiser Ludwig der Bayer stattet Landsberg mit Rechten und Privilegien aus“, 1315.
„30-jähriger Krieg, Einfall der Schweden“, 1633.

 

Die reich strukturierte Felderdecke stammt aus der Aula des ehemaligen Landsberger Jesuitengymnasiums (1692), heute Neues Stadtmuseum.

Entdecken Sie das Rathaus bei einer Besichtigung (Eintritt 2,- Euro Erwachsene und 1,- Euro Jugendliche) oder bei einer Stadtführung. Nähere Informationen in der Tourist-Information (Erdgeschoss). Dort sind auch ein ausführlicher Rathausführer und Postkarten mit Motiven aus dem Festsaal erhältlich.


Die historische Fassade


ehemalige Ratsstube des Inneren Rates


Hubert von Herkomer, Kumulativsitzung


Hubert von Herkomer, Magistratssitzung 


Die vier Freskogemälde im Festsaal 




Tourist-Information
Ansprechpartner: Ira Wild, Alexandra Riedle, Julia Eschrich
Öffnungszeiten:
November - April:
Mo-Do.:
09:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr
Fr.:
09:00 - 12.30 Uhr
Mai - Oktober:
Mo - Fr:
9:00 - 12:30 Uhr
13:30 - 18:00 Uhr
Sa, So, Feiertag: 11:00 - 17:00 Uhr durchgehend
Hauptplatz 152
86899 Landsberg am Lech
Telefon: 08191/128-246 oder -245
Telefax: 08191/128-160
info@landsberg.de
Terminvereinbarungen jederzeit möglich;

 

   
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