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Technische Grenzen


Die tatsächlichen Erträge von thermischen Solaranlagen oder Photovoltaikanlagen sind stark abhängig von der gewählten Anlagentechnik und deren baulichen Installation. Aus diesem Grund können die Aussagen des Solarkatasters lediglich orientierenden Charakter haben, und müssen vor der Errichtung einer Solaranlage stets für den baulichen Einzelfall durch einen Fachbetrieb geprüft werden. Nur so lässt sich eine individuelle und verlässliche Ertragsprognose erlangen!

Das ausgewiesene Ertragspotential ist ein theoretischer Wert, der durch Gebäudegeometrie, geographische Lage, Witterungsverhältnisse und andere Einflussgrößen beeinflusst wird. Photovoltaikanlagen zur solaren Stromerzeugung können bei heute durchschnittlichem Wirkungsgrad nur etwa 10-15% des im Solarkataster pro Fläche und Jahr dargestellten theoretischen Ertragspotentiales tatsächlich in elektrischen Strom umwandeln. Solarthermische Anlagen wandeln etwa die Hälfte der Sonnenenergie in Wärme für die Warmwasserbereitung oder die Raumheizung um. Die Differenz zwischen theoretischen und technisch erreichbaren Ertragspotentialen ist bei der Betrachtung des Solarkatasters unbedingt zu beachten.

Grenzen der Datenerfassung


  • Die zur photogrammetrischen Erfassung eingesetzten Luftbilder wurden im März 2008 aufgenommen. Später errichtete Gebäude und deren Dachflächen werden folglich im Solarkataster nicht dargestellt.
  • Bäume und deren Verschattung von Dachflächen werden wegen der zum Zeitpunkt der Befliegung fehlenden oder schwachen Belaubung vom digitalen Oberflächenmodell nur eingeschränkt erfasst.
  • Kleine Dachflächen unter 15 m² (typischerweise Schuppen, Carports, Gartenhäuschen) wurden wegen ihrer oft fehlenden Eignung für Solaranlagen nicht einzeln erfasst und sind daher im Solarkataster nicht dargestellt.

 

   
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