17.05.2018: Zeckenausstellung im Lechpark Pössinger Au

Jeder hat schon mal eine Zecke gesehen. Meistens schon vollgesaugt an einem Hund oder einem Igel. Für den Mensch kann ein Zeckenstich sehr unangenehme Folgen haben. Mit dem Speichel können viele Krankheiten, darunter die Viren der Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis, kurz FSME und Bakterien, die Borreliose auslösen können übertragen. Süddeutschland wird vom Robert-Koch-Institut weitestgehend als Risikogebiet für die FSME eingestuft. Landsberg am Lech liegt nicht direkt in einem dieser Gefahrenzonen, ist aber von allen Seiten von FSME-Risikogebieten oder Gebieten, bei denen bisher nur vereinzelte Fälle von FSME aufgetreten sind, umgeben. Um die Besucher des Lechparks Pössinger Au für dieses Thema zu sensibilisieren, wurden acht Stelltafeln entlang des Weges beim Kneipp-Becken aufgestellt. Auf den kindgerecht gestalteten Tafeln ist viel Wissenswertes zu den spinnenartigen Tieren zusammengetragen worden. Die Lechparkbesucher werden über den Lebensraum der Zecken, über die Gefahrenbereiche und übertragbaren Krankheiten sowie Möglichkeiten, sich vor einem Stich zu schützen informiert. Forstamtsleiter Michael Siller sieht in der Ausstellung eine schöne Möglichkeit über die kleinen Blutsauger aufzuklären. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis Oktober zu besichtigen sein.