18.05.2018: Sofortmaßnahmen gegen die Goldafter-Raupen

Beim Spazierengehen am Reischer Talweg wird dem ein oder anderen bereits die Absperrung bei den Eichen aufgefallen sein. Wie in den vergangenen Jahren hat sich dort wieder der Goldafter über die Bäume hergemacht. Der Goldafter ist eine heimische Schmetterlingsart, dessen Raupen bis zu 4,5 Zentimeter lang werden und mit zwei leuchtendend roten Trichterwarzen am hinteren Körperbereich ausgestattet sind. Der mehrjährige Befall ist für den Baum sehr Problemtatisch. Beim Menschen kann eine Berührung mit den Brennhaaren Hautreizungen bis hin zu allergischen Rekationen auslösen. Aus diesem Grund hat der Bauhof bereits als erste Sofortmaßnahme den Bereich abgesperrt. Im Beratung durch die Landesanstalt für Forst und Landwirtschaft sieht das Forstamt vom Einsatz von Spritzmitteln ab. Daher ist als nächste Aktion ein Absaugen der Raupen durch eine Spezialfirma geplant, um die Population vor dem Eierlegen zu reduzieren. Im Herbst sollen dann je nach Notwendigkeit die Gespinnste, wie die Puppennester genannt werden, herausgeschnitten werden. Forstamtsleiter Michael Siller appeliert an die Bevölkerung, den abgesperrten Bereich nicht zu betreten und die Raupen nicht zu berühren.