Baumpflege und Verkehrssicherungsarbeiten in der Innenstadt

Vor den anstehenden Großereignissen Ruethenfest und Süddeutscher Töpfermarkt müssen nach genauer Prüfung des Forstamts zahlreiche Bäume im Bereich Lunapark, Lechstraße, von-Kühlmann-Straße auf Höhe des Mutterturms, Schlossbergschule, diverse Geh-und Wanderwege, Klösterl und Neue Bergstraße gepflegt werden.


Besonderes Augenmerk gilt hier den Eschen. Zahlreiche Bäume dieser Art leiden bekanntermaßen am Eschentriebsterben und Eschenkrebs. Das Eschentriebsterben wurde in Bayern erstmals im Herbst 2008 wahrgenommen. Inzwischen sind vom Eschentriebsterben in ganz Bayern und in fast ganz Europa, wie auch in Landsberg am Lech Bäume befallen. Vor allem erkrankte Alteschen entlang von Wegen und in öffentlichen Anlagen müssen hinsichtlich der Verkehrssicherungspflicht verstärkt kontrolliert werden.


Beim Eschenkrebs handelt es sich um eine bakterielle Krankheit am Stamm, an Ästen und an Zweigen erkennbar durch schwarze, im Umriss rundliche oder längliche Gewebewucherungen, die zunächst eine glatte, bald aber durch Zerreißen der Borke eine stark rauhe Oberfläche aufweisen.


Mit viel Aufwand wurde hier vom Städtischen Forstamt in den vergangenen Jahren Baumpflege und Kronensicherung betrieben, um die Bäume und das durch sie prägende Stadtbild zu erhalten.


Aber auch alle anderen Bäume werden genau kontrolliert und gepflegt. Neben Kronenschnitt, Kronenpflege und Totholzentnahme werden auch Sicherungsmaßnahmen mit Bändern zur Stabilisierung durchgeführt und eine Vitalitäts- und Stabilitätseinschätzung durchgeführt und dokumentiert.


Die Arbeiten sind in den kommenden Wochen geplant. Dabei kann es wegen der Einsatzwagen, der Hebebühnen und eines Autokrans immer wieder für kurze Zeit zu leichten Behinderungen und einseitigen Strassensperrungen kommen.


Bei Frage zu den Maßnahmen steht der Leiter des Städtischen Forstamtes, Michael Siller unter 08191 – 128 207 oder per E-Mail über forst@landsberg.de zur Verfügung.