Die Stadt Landsberg am Lech setzt sich weiter für Fairen Handel ein

Seit 2014 trägt die Stadt Landsberg am Lech den Titel „Fairtrade-Town“ und befindet sich damit in guter Gesellschaft von hierzulande mittlerweile 683 Kommunen. 2019 wurde erstmals die Marke von 2 Milliarden Euro Umsatz überschritten, die mit fair gehandelten Produkten in Deutschland erzielt wurde.


Um die Auszeichnung zu erlangen, mussten innerhalb der Stadtverwaltung fair gehandelte Produkte verwendet und Partner gefunden werden, mit denen der Fairtrade-Gedanke weitergetragen wird. Durch Einrichtung einer Steuerungsgruppe unter der Leitung von Wolfgang Buttner wurden Mitstreiter bei den Schulen, in Vereinen und dem Einzelhandel gefunden, die aktiv dazu beitragen, dass faire Produkte stärker wahrgenommen werden.


Die aktuellen Zahlen zeigen, dass man auf einem guten Weg ist. Besonders auch durch die Schüler des Dominkus-Zimmermann-Gymnasiums wird das Thema Fairtrade in Landsberg am Lech immer wieder aufgegriffen: dort finden Fairtrade-Bildungstage mit Vorträgen und Workshops statt und von den Schülern selbst werden Fairtrade-Schokolade und der FairKanneKaffee vertrieben.


Für das nach wie vor bestehende Engagement wurde die Stadt Landsberg am Lech nun erneut mit dem Titel „Fairtrade-Town“ ausgezeichnet, den sie für weitere zwei Jahre tragen darf. Diese Auszeichnung ist mit dem Wunsch verbunden, dass sich alle Projektbeteiligten weiter für das Thema Fairtrade in Landsberg am Lech einsetzen.


Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl bedankte sich bei den Projektbeteiligten für ihr Engagement: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels in Landsberg. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Landsberg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Allein in Deutschland gibt es über 670 Fair-Trade-Towns – weltweit über 2.000. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“


Mit großer Freude überreichte Wolfgang Buttner Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl das Buch von Entwicklungshilfeminister Gerd Müller „Umdenken“. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement. Geplant sind Projekte in Kooperation mit unseren Schulen, dieses Jahr erstmals mit der Berufsoberschule/Fachoberschule und ein Vortrag zum Thema ‚Overtourism’ im Herbst – hoffentlich, wenn es die Entwicklung bzgl. der Corona-Pandemie erlaubt.“ so Wolfgang Buttner weiter.


Die Lenkungsgruppe freut sich über weitere Mitstreiter für das Thema „Fairer Handel“ und ruft daher Geschäftsinhaber und Gastronomen auf, sich bei „Fairtrade-Town“ einzubringen. Weitere Informationen zum Fairen Handel in Landsberg am Lech auf www.landsberg.de .