E-Mobilitätskonzepte für die Stadt Landsberg am Lech

Am Mittwoch, 16. September stellte die Firma q_perior in der Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses die Ergebnisse aus dem beauftragten E-Mobilitätskonzept vor. Das Konzept hat der Stadtrat letztes Jahr gemeinsam mit dem Geh- und Radwegekonzept beauftragt, um das Thema „Neue Mobilitätsformen“ für Landsberg genauer zu beleuchten. „Wir versprechen uns davon Impulse für Wege weg vom klassischen Verkehr hin zu mehr E-Mobilität und damit auch zu mehr Aufenthaltsqualität in der Stadt“, so Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl.

E-Mobilität benötigt auch eine entsprechende Infrastruktur. Der Bauausschuss hat anschließend auch gleich beschlossen, zwei Ladesäulen in der Von-Kühlmann-Straße in Kooperation mit dem Landkreis und den Stadtwerken zu errichten. Damit leistet die Stadt Landsberg am Lech einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landkreises.

Bereits am Montag, 14. September, informierte Ehret + Klein den Stadtrat zu einem Mobilitätskonzept für ULP. Eingeladen war auch ein Anbieter, der in Friedrichsdorf im Taunus bereits E-Autos für eine öffentliche und kommunale Nutzung realisiert hat. Bürgermeister Felix Bredschneijder hatte sich im Auftrag des Stadtrats kürzlich vor Ort über das Konzept informiert.

Michael Ehret betonte bei dem Termin, das Vorhaben der Stadt Landsberg am Lech, eine Modellstadt für intelligente Mobilität zu werden, gerne zu unterstützen. Von Ehret + Klein angedacht ist, im ULP Gelände eine Sharingflotte bestehend aus E-Autos, E-Bikes und E-Cargo (Lastenräder) mit entsprechender Lade- und Verleihinfrastruktur zu installieren.

Ob und wieweit dadurch Stellplätze auf Dauer eingespart werden können, ist noch zu prüfen. Ob das Mobilitätsangebot angenommen wird, hängt von vielen Faktoren und der Akzeptanz der Bewohner ab.

Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl begrüßt grundsätzlich die Ansiedelung einer Sharingflotte im ULP Quartier und steht dem vorgestellten Mobilitätskonzept offen gegenüber. Die genaue Ausgestaltung und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind natürlich noch in Gesprächen zwischen Stadt und Investor zu klären.