Faschingstradition des „Lumpigen Donnerstag“

In der ersten Zusammenkunft vor ein paar Wochen von unterschiedlichen Faschingsbegeisterten mit Oberbürgermeister Mathias Neuner legte man sich grundsätzlich zur Fortführung des „Lumpigen Donnerstags“ fest. In einem zweiten Gespräch sollte es nun konkreter mit der Gründung eines neuen Faschingsvereins werden. Wichtig war allen Beteiligten rund um Diskussionsleiter Axel Ludwig, dass der Faschingsumzug wieder von Fußgruppen und Live-Musik dominiert werden soll. Man möchte den Faschingsgedanken und das bunte Treiben wieder in den Vordergrund stellen und den Alkoholkonsum als Thema nicht mehr so präsent platzieren.


Bei der ersten Besprechung war man noch zuversichtlich, dass sich auch die Landsberger Schulen wieder beim „Lumpigen Donnerstag“ einbringen. Von Seiten aller weiterführenden Schulen lag nun allerdings eine gemeinsam formulierte Absage vor. Den Weg hin zur Vereinsgründung möchte man dennoch weiter vorantreiben. Dreizehn Personen haben sich als Gründungsmitglieder zur Vereinsgründung benennen lassen und einen Satzungsbeschluss verabschiedet. Der neue Faschingsverein soll in Zukunft wieder den Namen „Licaria e.V.“ führen. So nannte sich die Faschingsgesellschaft, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Landsberg am Lech gründete und bis zur Auflösung Anfang der 60er-Jahre das närrische Treiben organisierte. Man möchte mit der Namenswahl ganz bewusst auf die lange Faschingstradition in Landsberg am Lech hinweisen.