Kulturförderung wird weiter optimiert – Antragsfristen werden verlängert

Die Stadt Landsberg am Lech ist sich der gesellschaftlichen Bedeutung von Kunst und Kultur gerade in krisenbedingten Zeiten bewusst. Obwohl die Corona-Pandemie viele Vorhaben gestoppt hat, waren sich in der letzten Sitzung des Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss alle Beteiligten einig, keine gravierenden Einschnitte vorzunehmen, sondern- soweit wie derzeit möglich- Kulturschaffenden entgegen zu kommen.

Neben zahlreichen Aktivitäten, welche die Stadt selbst initiiert, bereichern Künstlerinnen und Künstler mit eigenen Vorhaben, Ideen und ihrer Kreativität das kulturelle Leben Landsbergs. Ihre Projekte lassen sich oftmals nicht ohne eine fördernde Unterstützung verwirklichen. Deshalb wurde einstimmig eine große Hürde aus dem Weg geräumt. Die bisher geltende Abgabefrist für eine städtische Förderung von Projekten in einer Höhe über 2.500 Euro wurde vom 15. Juni auf den 15. Oktober verlegt. Diese Fristverlängerung entspricht der Antragsfrist des Kulturfonds Bayern und dem Bezirk Oberbayern und bedeutet für Antragssteller eine Erleichterung und Zeitgewinn.

Weiterhin ganzjährig und ohne Fristenregelung können bei der Stadt Landsberg am Lech Förderungen beantragt werden, die eine Fördersumme von 2.500 Euro nicht überschreiten. Für 2020 steht noch ein Teil der städtischen Kulturförderungsmittel zur Verfügung.

Die Kulturförderrichtlinien, die Antragsformulare und weitere Informationen sind unter www.kulturinlandsberg.de abrufbar, sowie auf den Flyern die in den städtischen Einrichtungen ausliegen.

Einigkeit bestand unter den Mitgliedern des Kulturausschusses auch darin, weitere mögliche Änderungen der Kulturrichtlinien nicht aus dem Auge zu lassen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.