Lufthansa tauft Flugzeug "Landsberg am Lech"

Die Maschine vom Typ Bombardier CRJ900, die für die Lufthansa Cityline fliegt, wird in Zukunft verschiedene europäische Städte anfliegen. Die „Landsberg am Lech“ ist ein Regionalflugzeug, das mit einer Länge von 36 Metern Platz für bis zu 86 Passagieren bietet.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG Carsten Spohr erklärte in seiner Begrüßung, dass er sich bereits sehr mit Landsberg am Lech verbunden fühlt. Die Kommune sei eine Erfolgsregion, die als Industriestandort mit der Nähe zu München über eine hervorragende Verkehrsanbindung, auch durch den Münchner Flughafen verfügt. Er sieht darin noch weiteres Entwicklungspotenzial und betont gleichzeitig, dass die Investition der Lufthansa in den Standort München eine sehr bewusste Entscheidung war und ein klares Bekenntnis zur Region darstellt.

Als Stadtoberhaupt freute sich Oberbürgermeister Mathias Neuner ganz besonders, dass Landsberg am Lech als Namenspate für das Flugzeug ausgewählt wurde. Auch er sieht in der Verbindung Lufthansa und Landsberg am Lech eine glückliche Kombination, so gibt es in der Region einige Weltmarktführer die ihre Produkte in die ganze Welt vertreiben. Die Namensgebung kam auf Initiative des damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zustande. Er hatte während seiner Amtszeit Landsberg am Lech als Namen vorgeschlagen.

Der offizielle Teil der Taufe wurde mit dem Unterschreiben der Taufurkunden vollzogen. Abschließend wurde die Maschine mit einer Sektdusche und dem Taufspruch noch feierlich von MdB Alexander Dobrindt und Oberbürgermeister Mathias Neuner auf den nun gültigen Namen „Landsberg am Lech“ getauft.

Aus Landsberg am Lech reiste eine Delegation bestehend aus Oberbürgermeister Mathias Neuner, Bürgermeister Axel Flörke, einigen Stadtratsmitgliedern, Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden, einem Vertreter der Bundeswehr sowie MdB Michael Kießling und MdL Alex Dorow zum Münchner Flughafen.