Spende von Pflegebetten für eine Klinik in Rumänien

Im Jesuitenkolleg blieb nach dem Umzug einiges an Pflegematerial zurück, dass im neuen Pfelgeheim nicht mehr benötigt wurde. Darunter waren über 40 Pflegebetten, Pflegehilfsmittel, wie Hebelifter und Rollstühle, Tische und Stühle sowie einiges mehr, was noch funktionsfähig war aber zum Wegwerfen einfach zu Schade erschien. So hat man sich auf die Suche nach einer Hilfsorganisation gemacht, die mit diesem Material eine Einrichtung im Ausland unterstützen kann. Fündig wurde man dabei mit der Auslandshilfe der Arbeiterwohlfahrt. Mit der verantwortlichen AWO-Ortsvereinvorsitzende aus Traunreut Elfi Dzial konnte bald ein Termin gefunden werden. Zwei Sattelzüge konnten mit dem Material beladen werden, die sich dann umgehend auf den Weg nach Rumänien machten. In der Klinik in Târnaveni freute man sich bereits einen Tag später über die Spende aus Deutschland. Mit großem Hallo wurden die LKWs in Empfang genommen und mit vielen Helfern entladen.
Oberbürgermeister Mathias Neuner zeigte sich erleichtert, dass die vielen Betten und Gerätschaften weiterhin ihren Dienst leisten und den Patienten sowie auch den Pfelgekräften den Alltag etwas leichter und angenehmer machen können.


Nun gilt es, die leeren Räume des Jesuitenkollegs mit neuem Leben zu füllen. Der Stadtrat hat sich dabei auf den Weg gemacht, dem Jesuitenkolleg die Nutzung angedeien zu lassen, für die es ursprünglich einmal gebaut wurde: als Ort des Lernens, der Ruhe und des Austausches. Zwischen der Spitalschule und dem Jesuitenkolleg soll eine Verbindung geschaffen werden. Baulich soll dies durch einen Schrägaufzug ermöglicht werden, aber auch inhaltlich möchte man diese beiden Orte in Zukunft verbinden. Am Spitalplatz sollen Schulungs- und Seminarräume geschaffen werden, im Jesuitenkollge wären dann die Seminarteilnehmer in einfachen Übernachtungsmöglichkeiten untergebracht.