Stadtplan zum Fairlaufen

Immer mehr Geschäfte in der Fairtrade-Town Landsberg bekennen sich zu den Prinzipien des Fairen Handels. Wer verantwortungsvoll in der Stadt Landsberg einkaufen möchte, dem wird der jetzt in Neuauflage erschienene Stadtplan zum Fairlaufen eine große Orientierungshilfe sein. 

Während sich in der ersten Auflage des Flyers im Jahr 2016 fast nur Produkte aus dem Bereich Nahrungs- und Genussmittel finden, können nun auch Textilien und viele andere fair gehandelte Produkte in Landsberg erworben werden. All diese Geschäfte sind im neuen Stadtplan auf einer Karte übersichtlich aufgelistet. 

Wie schon in der Vergangenheit entstand auch die Neuauflage des Stadtplans im Rahmen eines 25-köpfigen Schülerprojekts des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Stadt Landsberg. Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihr großartiges Engagement: „Die Stadt Landsberg setzt sich als Fairtrade-Town seit Jahren für fair gehandelte Produkte ein. Der aktualisierte Stadtplan ist unseren Bürgerinnen und Bürgern eine wertvolle Hilfe für einen verantwortungsvollen Einkauf.“

Hermann Pacher, Fairtrade-Beauftragter am Dominikus-Zimmermann-Gymnasium, ergänzt: „Die Schülerinnen und Schüler des Wahlkurses „Fair Trade“ wünschen sich, dass in der nächsten Ausgabe des Stadtführers noch mehr Restaurants und Café zu finden sind. Schon zwei faire Produkte im Angebot, wie zum Beispiel Kaffee und Tee, führen zu einer Aufnahme in den Stadtführer.“

Der kostenlose Stadtplan ist u.a. in der Tourist-Information am Hauptplatz, der Stadtbücherei, im Bürgerbüro, in den Schulen im Stadtbereich sowie in allen im Flyer aufgeführten Geschäften erhältlich.
Zudem steht der Stadtplan auf der Website der Stadt Landsberg zum Download zur Verfügung.

Als Fairer Handel wird ein kontrollierter Handel verstanden, bei dem die Erzeugerinnen und Erzeuger im Globalen Süden für ihre Produkte einen Mindestpreis- bzw. Mindestlohn erhalten, mit dem sie ein menschenwürdiges Leben führen können. Außerdem müssen in der Produktion bestimmte Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden, wie zum Beispiel das Verbot von Kinderarbeit.