vhs-Vortrag: Lateinamerika und die Epoche der Militärdiktaturen

Lateinamerika und die Epoche der Militärdiktaturen

Die Volkshochschule Landsberg am Lech hat das Studium Generale zum Thema „Amerika“ gestartet.
Eine Vielzahl an interessanten Vorträgen aus verschiedensten Bereichen können noch bis Februar besucht werden.
Der sechste Vortrag aus dieser Reihe findet am Montag, den 07.01.2019 unter dem Titel „Lateinamerika und die Epoche der Militärdiktaturen“ statt.

Wie lange und wie intensiv das Erbe von Diktaturen nachwirken kann, zeigt sich heute in fast allen Ländern Lateinamerikas. Die historische Epoche der Militärs von 1966-1990 wirft lange Schatten und ist daher alles andere als eben „nur Geschichte“. In sehr vielen Ländern sorgt der meist nicht geklärte Umgang mit Opfern und Tätern nach wie vor für Konflikte. In Afrika und Teilen Asiens gibt es immer noch und immer wieder offene und versteckte Militärdiktaturen. Der Vortrag analysiert, wie Militärdiktaturen entstehen und welche Rolle das Militär bis heute in der Politik sehr vieler Länder spielt.

Referent ist Urs Fiechtner, Schriftsteller, Dozent und Menschenrechtsexperte bei Amnesty International. Er arbeitet als freiberuflicher Schriftsteller, Übersetzer, Herausgeber, Jugendbuchautor und Dozent in der Erwachsenenbildung. Fiechtner publiziert seit Mitte der 1970er-Jahre Prosa, Lyrik und Sachtexte – darunter auch Jugendbücher – und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Er ist als herausragender Vorleser bekannt und gilt bei Erwachsenen wie bei Jugendlichen als äußerst kenntnisreicher, dabei anregender und humorvoller Gesprächspartner, der auch komplexe Themen anschaulich vermitteln kann.

Die Veranstaltung findet von 19.00 - 20.30 Uhr im VHS-Gebäude, Raum E0, Rosarium statt.
Anmeldungen sind online möglich über www.vhs-landsberg.de, telefonisch unter 08191 128-111 oder persönlich in der vhs Geschäftsstelle, Hubert-von-Herkomer-Str. 110, 86899 Landsberg am Lech.