Die Europäische Holocaustgedänkstätte

Landsberg am Lech im Fokus der Zeitgeschichte / 1944-1945

Ein entscheidendes Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts und eine der Stationen des Aufstiegs und Untergangs des „Dritten Reiches“ und die Aufarbeitung dessen, was die Naziherrschaft hinterließ, werden erörtert.
Ab Juni 1944 entstand im Großraum des Landkreises Landsberg am Lech der KZ-Lagerkomplex Kaufering mit elf Außenlagern des Konzentrationslagers Dachau. Unter Ausbeutung der Arbeitskraft von überwiegend jüdischen Zwangsarbeitern sollten hier unter der Oberbauleitung der Organisation Todt (Deckname Ringeltaube) drei halbunterirdische bombensichere Bunker zur deutschen Flugzeugproduktion entstehen.
Nach gegenwärtigem Wissensstand wurden in zehn Monaten ca. 23.000 KZ-Häftlinge in den KZ-Lagerkomplex Kaufering deportiert. Ca. 6.334 namentlich bekannte KZ-Häftlinge überlebten diese KZ-Lager nicht. Sie liegen in den Massengräbern um Kaufering und Landsberg am Lech.
Fast alle Spuren des KZ-Lagerkomplexes Kaufering sind heute bis auf wenige Reste verschwunden. Nur im ehemaligen KZ-Lager Kaufering VII (südöstlich der Stadt Landsberg an der Erpftinger Straße) sind Bau- und Bodendenkmäler bis heute erhalten geblieben.

Termine:

  • Sonntag, 07.07.2019 um 15.00 Uhr
  • Sonntag, 04.08.2019 um 15.00 Uhr

Treffpunkt: Parkplatz Erpftinger Straße   
Preise: 10,00 Euro Erwachsene, 5,00 Euro Jugendliche


Verbindliche Anmeldung jeweils bis Freitag 12 Uhr