Die Ursulinen und ihre Gruft

Besichtigung der Klosterkirche, der Fresken und der Gruft

Seit 1704 gab es in Landsberg am Lech Bestrebungen, entsprechend der Jesuiten einen geistlichen Orden für die Erziehung der weiblichen Jugend anzusiedeln. Bürgermeister Johann Jakob Hailberger (1655-1733), Weinwirt und Besitzer des Gasthofes Mohren, forderte die Berufung der Ursulinen, überließ dem Orden ein Haus zur vorläufigen Nutzung und errichtete eine Stiftung für das Gründungskapital.
Den Auftrag für die erste Klosterkirche und die Klosteranlage erhielt Dominikus Zimmermann. Im Mai 1724 war die Klosterkirche fertiggestellt.
Ab dem Jahr 1765 geriet der Orden in finanzielle Schwierigkeiten. 1805 gab es eine öffentliche Versteigerung des Kirchengutes, 1809 wurde das Kloster aufgehoben. Teile der Klosterkirche gingen an die Stadtpfarrkirche, das Klostergebäude, die Kirche und der Ursulinenfonds an den Magistrat.
Die Führung beinhaltet die Klosterkirche mit dem Altarblatt von Johann Georg Bergmüller, die ehemaligen Klostergebäude mit freigelegten Fresken im ehemaligen Besuchertrakt und die Gruft der Ursulinen.

Termine:   

  • Sonntag, 02.06.2019 um 15.00 Uhr
  • Sonntag, 22.09.2019 um 15.00 Uhr

Treffpunkt: VHS – Klosterkirche      
Preise: 10,00 Euro Erwachsene, 5,00 Euro Kinder /Jugendliche

Garantierte Durchführung ab 10 Personen.
Verbindliche Anmeldung jeweils bis Freitag 12 Uhr