Stadtführungen

Auf Schritt und Tritt begegnet Ihnen in Landsberg am Lech die Geschichten der großen und der kleinen Leute. Entdecken Sie unsere schöne Altstadt an der Seite charmanter Stadtführerinnen und Stadtführer und lassen Sie sich die wahren Geschichten, aber auch lustige Begebenheiten und Anekdoten erzählen.

Die romantische Stadt am Lech lädt ein zum Bummeln und Entdecken. Mittelalterliche Gassen und Bürgerhäuser, barocke Kirchen, malerische Stadtviertel, sowie Tore und Türme sind nur einige der Sehenswürdigkeiten, die Sie bei Ihrem Rundgang in Landsberg am Lech erwarten.

Da die Führungen nur zu Fuß durch die historische Altstadt möglich sind, beträgt die maximale Gruppenstärke 30 Personen. Bei einer größeren Anzahl an Teilnehmern wird die Gruppe von einem zweiten Stadtführer begleitet.

Gegen Aufpreis können Sie sich gerne auch im historischen Kostüm und/oder in Fremdsprache (englisch, französisch, italienisch, spanisch) begleiten lassen.

Anmeldungen zu Gruppenführungen für 1,5 Stunden bzw. 2 Stunden sind bis zu zwei Wochen vor dem von Ihnen gewünschten Termin möglich. Gerne beraten wir Sie auch ausführlich telefonisch.

Stadtführung1,5 Stunden2 Stunden
bis 10 Personen45 Euro60 Euro
bis 30 Personen70 Euro80 Euro
Führung im Kostüm (zusätzlich)15 Euro15 Euro
Führung in Fremdsprache (zusätzlich)20 Euro20 Euro

Das ausgefüllte Formular bitte entweder per E-Mail, Fax oder per Post an die Tourist-Information schicken.

Für die Anreise mit dem Bus ist der Treffpunkt der Führung am kostenlosen Busparkplatz beim Inselbad in der Lechstraße möglich. Folgen Sie dem Parkleitsystem.

Themenführungen für Einzelpersonen und kleine Gruppen

Garantierte Durchführung ab 10 Personen.

Verbindliche Anmeldung jeweils bis spätestens Donnerstag, bzw. Freitag vor dem Termin der Führung bis 12.00 Uhr.

Themenführungen werden teilweise im historischen Kostüm geführt.

Ein Spaziergang zu traditionellen Handwerksbetrieben

Zunft und Handwerk in Landsberg - Ein Spaziergang zu traditionellen Handwerksbetrieben

Bäcker, Metzger, Wirte, Brauer, Weber, Färber, Bleicher, Schneider, Gerber, Schuhmacher, Schmiede, Schlosser und Ziegelbrenner prägten das vielfältige mittelalterliche Handwerks-  und Gewerbetreiben der Stadt Landsberg am Lech.

Einige wurden gemeinsam angesiedelt, die Metallhandwerker z.B. aus Gründen des Brand- und Lärmschutz an der Ostseite der alten Stadtmauer in der Schlossergasse, die Gerber und Färber, welche fließendes Wasser benötigten, in der Bergstraße und im Hofgraben.
Bedeutend war der Zusammenschluss zu Zünften. Sie regelten u.a. die Ausbildung der Gesellen und Meister und setzten Maßstäbe für die Qualität der Produkte.

Jede Zunft hatte ihren Zunftheiligen und einen Jahrestag am Zunftaltar; in den  Gasthäusern gab es Zunftstuben, Zunftzeichen am Tisch, dort wurden auch die Gesellen frei gesprochen.

Bedeutung des Handwerks und des Zunftwesens im Mittelalter sind Ausgangspunkt der neuen Stadtführung, die Sie zu Gassen und zu Häusern führt, die einstmals vom Handwerk geprägt waren. Heutige, produktive traditionelle Handwerksbetriebe in der Landsberger Innenstadt gewähren Ihnen Einblick in ihr Schaffen.

Termine 2018:

  • 8. Juni
  • 28. September

jeweils um 15:00 Uhr

Treffpunkt: Historisches Rathaus

Preise: Erwachsene Euro 10,00 - Jugendliche Euro 5,00

Anmeldung unbedingt erforderlich bis spätestens Donnerstag 12:00 Uhr.

Frauenleben und Frauenschicksale über die Jahrhunderte

Frauen haben das Leben in Landsberg entscheidend mitgestaltet, doch ist eher wenig davon bekannt. Diese Stadtführung macht sich auf die Suche nach diesen teils vergessenen, teils wenig bekannten Frauenschicksalen und besucht Stätten ihres Lebens und Wirkens. Vor dem Hintergrund der durch das historische soziale Umfeld bedingten Einschränkungen gelingen spannende und interessante Einblicke in die damalige Lebensumstände. Einigen dieser Frauen ist es trotz widriger Gegebenheiten gelungen, sich erfolgreich zu behaupten, während andere daran zerbrachen oder scheiterten.

Termine 2018:

  • 19. Mai
  • 28. Juli
  • 22. September

jeweils um 15:00 Uhr

Treffpunkt:  Historisches Rathaus

Preise: Erwachsene: Euro 10,00 - Kinder: Euro 5,00

Anmeldung unbedingt erforderlich jeweils bis am Freitag um 14:00 Uhr!

Führung durch die militärgeschichtliche Sammlung 'Erinnerungsort Weingut II'

Von 1944 bis 1945 wurde im Iglinger Forst der „Bunker“ gebaut. Er sollte vor allem für die Produktion verschiedener Flugzeugtypen Verwendung finden. Für den Bau dieser Untertageanlage wurden fast 23.000 Zwangsarbeiter eingesetzt. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren schrecklich und menschenunwürdig. Während der Führung bekommen Sie einen Einblick in die historische Bunkergeschichte und die heutigen Aufgaben der Bundeswehr vor Ort.

Termine 2018:

  • 8. Juni
  • 10. August (leider schon ausgebucht)

jeweils um 14:00 Uhr

Treffpunkt: Welfenkaserne, Pforte Eingang

Preise: Erwachsene Euro 10,00 - Jugendliche Euro 5,00

Anmeldung unbedingt erforderlichjeweils am Freitag bis 12:00 Uhr!

Buchtitel der Baumeister von Landsberg

Führung basierend auf dem historischen Roman von Klaus Pfaffeneder

Tauchen Sie mit „Dem Baumeister von Landsberg“ ein in die Geschichte der „kleinen Stadt am Lech“ an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit!

In Anlehnung an den historischen Roman „Der Baumeister von Landsberg“ von Klaus Pfaffeneder will die Stadtführung einen lebendigen Einblick in die Geschichte der Stadt Landsberg geben. Der Roman spielt im ausgehenden Mittelalter und thematisiert den Bau der Landsberger Stadtpfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ in den Jahren 1457 bis 1488.

Auf seinen Spuren besuchen Sie mit einem Stadtführer im historischen Kostüm nicht nur die Schauplätze des Buches, sondern erhalten auch einen lebendigen Einblick in das Leben und die politischen Wirren unserer Heimatstadt im Spätmittelalter.
Das Bossiren eines Sandsteins entführt Sie in eine längst vergessene Zeit.

Text: Liccaratur-Verlag

Termine 2018:

  • 24. Juni um 16:00 Uhr
  • 29. Juli um 16:00 Uhr

Treffpunkt: Marienbrunnen

Preise: Erwachsene Euro 13,00 - Jugendliche Euro 6,00

Anmeldung unbedingt erforderlich jeweils am Freitag bis 12:00 Uhr!

Landsberg im Fokus der Geschichte

Ein entscheidendes Kapitel der Geschichte des 20. Jahrhunderts und eine der Stationen des Aufstieg und Untergang des „Dritten Reiches“ und die Aufarbeitung dessen, was die Naziherrschaft hinterließ, werden erörtert.
Ab Juni 1944 entstand im Großraum des Landkreises Landsberg am Lech der KZ-Lagerkomplex Kaufering mit elf Außenlagern des Konzentrationslagers Dachau. Unter Ausbeutung der Arbeitskraft von überwiegend jüdischen Zwangsarbeitern sollten hier unter der Oberbauleitung der Organisation Todt (Deckname Ringeltaube) drei halbunterirdische bombensichere Bunker zur deutschen Flugzeugproduktion entstehen.
Nach gegenwärtigem Wissensstand wurden in zehn Monaten ca. 23.000 KZ-Häftlinge in den KZ-Lagerkomplex Kaufering deportiert. Ca. 6.334 namentlich bekannte KZ-Häftlinge überlebten diese KZ-Lager nicht. Sie liegen in den Massengräbern um Kaufering und Landsberg.
Fast alle Spuren des KZ-Lagerkomplexes Kaufering sind heute bis auf wenige Reste verschwunden. Nur im ehemaligen KZ-Lager Kaufering VII (südöstlich der Stadt Landsberg an der Erpftinger Straße) sind Bau- und Bodendenkmäler bis heute erhalten geblieben.

Termine 2018:

  • 12. Mai
  • 4. August

jeweils um 15:00 Uhr
 

Treffpunkt: Parkplatz Erpftinger Straße

Preise: Erwachsene Euro 10,00 - Jugendliche Euro 5,00

Anmeldung unbedingt erforderlich jeweils am Donnerstag  bis 12:00 Uhr!

Friedhöfe sind nicht nur letzte Ruhestätte der Toten und Orte des Erinnerns, sondern spielen aufgrund ihrer kultur- und kunstgeschichtlichen Bedeutung auch eine herausragende Rolle im Gefüge einer Stadt. So lautet eine Zeile aus einem Gedicht von Sebastian Rieger, das in eine an der Mauer des Dreifaltigkeitsfriedhofs angebrachten Marmortafel eingraviert ist, treffend: „Es steht hier Geschichte des Städtchens geschrieben, verzeichnet nach Namen und Stand, wer lebte und wirkte und Frieden hier fand, und tot noch den Seinen verbunden geblieben“. Die alten Grabsteine des Dreifaltigkeitsfriedhofs sind über ihre Funktion als Epitaphe hinaus als historische Dokumente zu werten, aus denen sich Stadtgeschichte erschließt. Sie erzählen von den Menschen, die als Kaufleute und Handwerker ebenso wie als Bauern und Arbeiter und nicht zuletzt als Angehörige heute längst nicht mehr existierender Berufe die Stadt am Lech einst bevölkert und so deren Geschichte mitgeschrieben haben.

Termine 2018:

  • 30. Juni
  • 1. September

jeweils um 15:00 Uhr

Treffpunkt: Alter Friedhof, Dreifaltigkeitskirche

Preise: Erwachsene Euro 10,00 - Jugendliche Euro 5,00

Anmeldung unbedingt erforderlichjeweils am Freitag bis 12:00 Uhr!

Landsberg bei  Nacht

Lernen Sie die Geschichte der Stadt einmal bei Einbruch der Dunkelheit kennen.

Die bereits fortgeschrittene Tageszeit wird Ihnen erstaunliche Ein- und Durchblicke ermöglichen.  

 

Treffpunkt: Flößerplatz

Anmeldung erforderlich

Bei einem Rundgang entlang der Mauern und Stadttürme erfahren die Teilnehmer ausgewählte Aspekte der Landsberger Geschichte und lernen die Stadt bei Einbruch der Dunkelheit und in der Nacht von einer anderen Seite kennen. Die Geschichte der Stadt mit ihren verschiedenen Erweiterungen wird anhand von erhaltenen Mauerresten und Türmen nachvollziehbar. Ausgangspunkt der von einer Stadtführerin im historischen Kostüm begleiteten Führung ist der Flößerplatz, der Weg führt im Anschluss an ehemaligen wie noch erhaltenen Stadttoren und Stadtmauern entlang und durch die Enge Reihe hinauf zum Bayertor. Einen Höhepunkt der Führung bildet sicher die Besteigung des Jungfernsprungturms, von dem sich wohl eine der schönsten Stadtansichten auf die beleuchtet Altstadt und das Lechwehr präsentiert. Mit einem gemeinsamen Umtrunk klingt der Rundgang aus, offene Fragen können geklärt und Meinungen ausgetauscht werden.
Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk tragen und eine Taschenlampe mitnehmen.

Termine 2018:

  • 27. April um 20 Uhr
  • 4. Mai um 20:00 Uhr
  • 18. Mai um 20:30 Uhr
  • 1. Juni um 20:30 Uhr
  • 15. Juni um 20:30 Uhr
  • 29. Juni um 21:00 Uhr (abgesagt)
  • 13. Juli um 21:00 Uhr
  • 27. Juli um 21:00 Uhr
  • 10. August um 21:00 Uhr
  • 24. August um 21:00 Uhr
  • 7. September um 20:30 Uhr
  • 21. September um 20:30 Uhr
  • 05. Oktober um 20:00 Uhr
  • 19. Oktoberl um 20:00 Uhr

Treffpunkt: Flößerplatz (am Lech)

Preise: Erwachsene Euro 13,00 - Jugendliche Euro 6,00

Anmeldung unbedingt erforderlichjeweils am Freitag bis 14:00 Uhr!

Seit 1704 gab es in Landsberg die Bestrebungen, entsprechend den Jesuiten einen geistlichen Orden für Erziehung der weiblichen Jugend anzusiedeln. Bürgermeister Johann Jakob Hailberger (1655-1733), Weinwirt und Besitzer des Gasthofes Mohren
forderte die Berufung der Ursulinen, überließ dem Orden ein Haus zur vorläufigen Nutzung und errichtete eine Stiftung für das Gründungskapital.  Am 5. April 1719 konnten fünf Landshuter Konventualinnen mit Laienschwestern die pädagogische Arbeit aufnehmen. Neben der religiösen Erziehung erhielten die Schülerinnen Unterricht in Schreiben, Lesen, Rechnen, Latein, Französisch und Handarbeiten.

Den Auftrag für die erste Klosterkirche und die Klosteranlage erhielt Dominikus Zimmermann; im Mai 1724 war die Klosterkirche fertig gestellt. Neue Klosterplanungen entstanden unter Einbeziehung des kurfürstlichen Baumeisters Johann Baptist Gunetzrhainer. 1763/64 wurden die Häuser an der Straße und die erste Kirche Zimmermanns abgerissen, 1764 der Grundstein für ein neues Gotteshaus gelegt. Die Ausmalung der Kirche und der Außenfassaden übernahm 1766 Johann Baptist Bergmüller, das Altarblatt war Geschenk des Augsburger Akademiedirektors Johann Georg Bergmüller.

Ab dem Jahr 1765 geriet der Orden in finanzielle Schwierigkeiten, 1805 gab es eine öffentliche Versteigerung des Kirchengutes, 1809 wurde das Kloster aufgehoben.
Teile der Klosterkirche gingen an die Stadtpfarrkirche, das Klostergebäude, die Kirche und der Ursulinenfonds an den  Magistrat.

Die Stadtführung beinhaltet die Klosterkirche mit dem Altarblatt von Johann Georg Bergmüller, die ehemaligen Klostergebäude mit freigelegten Fresken im ehemaligen Besuchertrakt und die Gruft der Ursulinen, in der von 1726 bis zur Aufhebung des Ordens 1809 die Klosterschwestern beigesetzt wurden.

Termine 2018:

  • 16. September

jeweils um 15:00 Uhr

Treffpunkt: VHS/Klosterkirche

Preis: Erwachsene Euro 10,00 - Jugendliche Euro 5,00

Anmeldung unbedingt erforderlichjeweils am Freitag bis 12:00 Uhr!

 

Stadtführerin im historischem Gewand

Frau Maria Therese Zimmermann (Stadtführerin Britta Peterhansel) ist auf der Suche nach ihrem Ehemann Dominikus Zimmermann. Hierbei erzählt sie auf humorvolle Weise aus ihrem Leben mit dem bekannten Stuckateur und Bürgermeister.

Als Baumeister der Wieskirche ist Dominikus Zimmermann in die Geschichte eingegangen.

Kommen Sie mit auf die Suche und erfahren Sie Interessantes aus dem Leben der Zimmermanns mit der 11-köpfigen Kinderschar, und warum es manchmal schwer mit den Männern ist. 40 Jahre war die Familie in Landsberg ansässig. Lernen Sie die Werke von Dominikus kennen, die in dieser Zeit entstanden sind.

Während der Führung wird eine kleine Köstlichkeit serviert.

Termine 2018:

  • 23. Juni
  • 8. September

jeweils um 16:00 Uhr

Treffpunkt: Marienbrunnen

Preis: Erwachsene Euro 13,00 - Jugendliche Euro 6,00

Anmeldung unbedingt erforderlich jeweils am Freitag bis 12:00 Uhr!

Eine historisch-politische Führung

Welche politischen Entscheidungen der Stadtentwicklung sind historisch bedingt und welche historischen Gegebenheiten bedingen die politischen Entscheidungen? Stadtrat und 3. Bürgermeister Axel Flörke durchleuchtet die Entwicklung der Stadt Landsberg am Lech aus Sicht eines Ratsherrn. Diese Stadtführung erklärt  die aktuellen Herausforderungen und Probleme der Stadt Landsberg anhand ihrer vielfältigen historischen Entwicklung, der Ratsherr spricht über Geschichte, Stadtentwicklung, Politik, Wirtschaft, und Soziales der Stadt Landsberg am Lech.

Kernpunkt der Führung ist die historische Innenstadt in den Grenzen der letzten Stadtmauer, aufgeteilt in die obere Stadt am Berg und die untere Stadt als planmäßige Gründung der Wittelsbacher. Der Verlauf der alten Salzstraße wirkt sich prägend auf den heutigen Verkehr einer Kleinstadt mit fast 30.000 Einwohnern aus. Die systematische Vergabe kleiner Parzellen am Hauptplatz ist prägend und teilweise hindernd für die heutige Geschäftswelt. Moderne Anforderungen an Wohn- bzw. Geschäftsräume wurden jahrhundertelang großzügig behandelt – heute begrenzt der Denkmalschutz gewünschte Veränderungen.

Termine 2018:

  • 8. Juli um 15:00 Uhr
  • 14. Oktober um 15:00 Uhr

Treffpunkt: Marienbrunnen

Preise: Erwachsene Euro 10,00 - Jugendliche Euro 5,00

Anmeldung unbedingt erforderlich bis spätestens Freitag um 12:00 Uhr.

Bei dieser Führung wird in Landsberg der Zauber der Renaissance wieder aufleben. In verschiedenen historischen Räumen verbinden sich rund zwei Stunden Musik und Poesie.

Es wird Poesie aus verschiedenen Jahrhunderten, u.a. von Hans Sachs, Oswald von Wolkenstein, Andreas Gryphius, Walther von der Vogelweide vorgetragen.
Die musikalische Umrahmung übernimmt wieder das bekannte Tourdion-Ensemble. Es setzt sich aus Musikliebhabern zusammen, die sich zum Ziel gesetzt haben, aus der Vielfalt der erhaltenen italienischen, französischen, englischen, spanischen und deutschen Madrigalen zu schöpfen und diese in historischer Umgebung mit Leben zu erfüllen. Das Madrigal ist eine Form der vokalen Kammermusik, die sich während der Renaissance in weiten Teilen Europas größter Beliebtheit erfreute. An Fürstenhöfen wie in Bürgerhäusern ergötzte man sich an den meist vier- bis fünf-stimmigen Gesängen, deren Texte oft von Liebesglück, aber auch Liebesschmerz, von den Freuden von Musik, Tanz und Trunk und von der Tierwelt reichen.

Die Führung endet mit Trinkliedern der Renaissance und einem Abschlusstrunk im historischen Rathaus.

Die Kombination von historischen Erklärungen, untermalt von Poesie und begleitet von ausgewählter Musik, macht den Reiz dieser Stadtführung aus.

Termine 2018:

  • 5. Mai um 16:00 Uhr
  • 13. Oktober um 16:00 Uhr

Treffpunkt: Am Bayertor

Preise:  Erwachsene: Euro 15,00 - Jugendliche: Euro 6,00

Anmeldung unbedingt erforderlich jeweils am Freitag bis 12:00 Uhr!

Begleitet von der Stadtführerin Carmen Jacobs, konzertiert das Tourdion-Ensemble - bestehend aus 13 Sängerinnen und Sängern in historischen Gewändern - an verschiedenen Stationen in der Altstadt. Gesungen werden Madrigale, eine Form der vokalen Kammermusik, die sich während der Renaissance in weiten Teilen Europas größter Beliebtheit erfreute. Interessierte, die schon einen musikalischen Spaziergang mitgegangen sind, wird die neue Route an Orte führen, die nicht so häufig besucht und in Führungen besichtigt werden.
Die abendliche Konzertreise beginnt um 17:00 Uhr am Jungfernsprung, führt auf nicht alltäglichen Wegen unter anderem zum Brunnenkirchlein und in die Klosterkirche der Ursulinen. Passend zum Ausklang im Kellergewölbe des Rathauses erhebt das Tourdion-Ensemble gerne mit Ihnen ein Glas Wein – und das nicht nur musikalisch!

Geschenkgutscheine für Historische Führungen sind in der Tourist-Information erhältlich.

Termine 2018:

  • 14. Juli um 17:00 Uhr

Treffpunkt: Am Jungfernsprung-Turm

Preise: Erwachsene: Euro 15,00 - Jugendliche: Euro 6,00

Anmeldung bis Freitag um 12:00 Uhr erforderlich

Gar mancherlei wird da erzählt...des Grausigen viel

Karl Freiherr von Leoprechting lebte Mitte des 19. Jahrhunderts auf Schloß Pöring in Pitzling. Durch sein Interesse für historische und volkskundliche Themen erfuhr und sammelte er viele Erzählungen aus der Umgebung wie etwa vom „Mann ohne Kopf“, 'dem feurigen Kohlehaufen“ oder den 'Hojemännlein“. 1855 erschien sein Buch „Aus dem Lechrain - Zur deutschen  Sitten- und Sagenkunde“. Diese Sammlung von Sagen und Bräuchen stellt eine wichtige volkskundliche Quelle für das Gebiet um Landsberg dar. Bei einer neu konzipierten Führung, beginnend an der Schlosskirche in Pöring, einem Bau von Dominikus Zimmermann und weiter zur Teufelsküchenschlucht, werden die Stadtführerinnen Carmen Jacobs, Ingrid Daum und Marianne Höfer aus den Sagen von Karl von Leoprechting erzählen und auf deren Hintergründe eingehen. Der Rundgang  beginnt mit einer kurzen Besichtigung der Schlosskirche Pöring.

Bitte an festes Schuhwerk denken! Dauer: ca. 2 Stunden.

Termine 2018

  • 22. September
  • 20. Oktober

jeweils um 14:00 Uhr

Treffpunkt: Schloßkirche Pöring in Pitzling

Preise: Erwachsene Euro 10,00 - Jugendliche Euro 5,00

Anmeldung unbedingt erforderlichjeweils am Freitag bis 12:00 Uhr!

Weitere Führungen