Flughafenverein unterstützt die Stadt Landsberg zugunsten Geflüchteter aus der Ukraine

10.000 Euro: Mit dieser hohen Summe unterstützt der Flughafenverein München die Stadt Landsberg am Lech für Projekte, die ukrainischen Geflüchteten zugutekommen.


Viele Landsbergerinnen und Landsberger sind dem Aufruf des Vereins gefolgt und haben Geld für ukrainische Geflüchtete gespendet. Damit das Geld möglichst schnell, unbürokratisch und an den richtigen Stellen eingesetzt werden kann, hat der Vorsitzende des Flughafenvereins, Thomas Bihler, Spendengelder in Höhe von 10.000 Euro an die Stadt übergeben. Zusätzlich übergab er im Namen des Vereins zwei Laptops für die Weiterbildungsmaßnahmen, die mit großer Freude entgegengenommen wurden.


Wo kommt das Geld an? Bei der Volkshochschule Landsberg am Lech: Es wird parallel zu den Deutschkursen eine Kinderbetreuung eingerichtet, so dass Frauen mit Kindern schnell und unkompliziert die Kurse besuchen können. Weitere Kurse mit qualifizierten Kursleitern für Erstorientierungskurse können angeboten werden. Es soll aber nicht nur um Sprache gehen, sondern auch um Angebote, die helfen, die grauenhaften Kriegs- und Fluchtbilder zu verarbeiten – von Tanz- und Entspannungskursen bis Meditation. Beim Jugendzentrum: Hier werden gemeinsam mit dem Jugendmigrationsdienst besondere Aktivitäten für die geflüchteten Kinder und Jugendlichen organisiert. Für die Osterferien ist ein Willkommensprogramm geplant. Neben Ausflügen, Sport-, Spiel- und Kreativangeboten sowie Workshops steht das Kennenlernen und Miteinander von einheimischen und ukrainischen Jugendlichen im Fokus.


Dazu Thomas Bihler: „Auch, wenn wir ein großes Unrecht in der Ukraine nicht verhindern können, so können wir doch jenen Menschen aus der Ukraine beistehen, denen es angetan wird. Danke an die Stadt Landsberg fürs Kümmern.“
Oberbürgermeisterin Doris Baumgartl bedankt sich bei Thomas Bihler sehr herzlich für die großzügige Spende: „Angesichts der schrecklichen Bilder, die uns täglich im Fernsehen begleiten, bin ich sehr dankbar für die großzügige finanzielle Unterstützung und die spontane Hilfsbereitschaft. Wir hoffen, dass wir damit möglichst viele Menschen schnell in Landsberg unterstützen können.“