Eichhörnchenbrücken
Zum Schutz von Eichhörnchen und anderen baumbewohnenden Kleintieren hat die Stadt Landsberg am Lech drei sogenannte Eichhörnchenbrücken errichtet. Die Querungshilfen befinden sich in der Von-Kühlmann-Straße sowie in der Lechstraße und ermöglichen den Tieren ein sicheres Überqueren der Fahrbahn in den Baumkronen.
Die Umsetzung der Maßnahme erfolgte durch das städtische Forstamt, das auch die Kosten für Planung und Installation übernommen hat. Anlass für das Projekt war die Anfrage einer engagierten Bürgerin, die sich im November mit der Bitte um eine sichere Querungshilfe für Eichhörnchen an die Stadt gewandt hatte.
Eichhörnchenbrücken bestehen aus robusten Seilen oder Konstruktionen, die zwischen Bäumen auf beiden Straßenseiten gespannt werden. Sie helfen, die Tiere vor gefährlichen Straßenquerungen am Boden zu schützen und reduzieren das Risiko von Unfällen deutlich. Für die Anbringung kommen ausschließlich städtische Bäume in Frage, die sich in einem guten und langfristig stabilen Gesundheitszustand befinden, sodass sie dauerhaft als sichere Querungshilfe dienen können.
Solche Querungshilfen werden dort eingesetzt, wo stark frequentierte Straßen natürliche Lebensräume voneinander trennen. Dies ist insbesondere beim Herkomer Park der Fall.
Ergänzend zu den Brücken wird jeweils ein Informationsschild angebracht. Dieses weist auf die Querungshilfe hin und informiert Passantinnen und Passanten über deren Funktion sowie über den Schutz von Eichhörnchen im urbanen Raum.
Die Stadt freut sich über Fotos der Bürgerinnen und Bürger, die zeigen, wie Eichhörnchen die neuen Brücken nutzen. Die Bilder können gerne an presse[at]landsberg[dot]de gesendet werden.

