Elternhaltestellen für die Platanenschule
Rund um die Grundschule an der Platanenstraße wurden drei Elternhaltestellen errichtet. Am Montag, dem 7. September fand dazu ein Vor-Ort-Besichtigungstermin statt.
Grund für die Errichtung ist die Verkehrssituation vor Unterrichtsbeginn. An der Platanenstraße herrscht morgens dichter Andrang aus Schulbussen, privaten Pkw und Kindern, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Zudem kam es bislang immer wieder vor, dass Fahrzeuge im absoluten Haltverbot hielten und Kinder teils zur Fahrbahnmitte hin ausstiegen. Vor allem für die Kleinsten ist das gefährlich, da sie leicht übersehen werden und den Verkehr noch nicht richtig einschätzen können.
Der Gemeinsame Elternbeirat der Stadt Landsberg am Lech hat deshalb das Thema aufgegriffen und den ADAC Südbayern nach Landsberg eingeladen. Am 23. Juni dieses Jahres trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Schule, Elternbeirat, Stadtrat, Stadtverwaltung und Polizei zu einer Verkehrsschau vor der Schule. Bernd Emmrich, Fachreferent für Verkehr und Umwelt beim ADAC Südbayern, prüfte anschließend sechs mögliche Standorte im direkten Umfeld und bewertete sie nach Kriterien wie Entfernung zur Schule und sicheren Querungsstellen.
Drei Standorte für die Platanenschule
Die Empfehlung fiel auf drei Standorte: den Parkplatz an der Kirche Heilige Engel, die Ahornallee auf Höhe der Pater-Rupert-Mayer-Straße und die Ahornallee im Bereich der Bushaltestelle Platanenstraße.
Für die Kinder bedeutet die Errichtung der Elternhaltestellen ein Stück mehr Sicherheit: Statt im morgendlichen Gedränge vor dem Schulgebäude können sie nun an einem der geprüften Standorte aussteigen. Den letzten Teil des Wegs gehen die Kinder zu Fuß, überwiegend abseits der Fahrbahn und an gesicherten Querungsstellen. Das entlastet den Bereich am Schuleingang, und die Kinder gewinnen auf diese Weise Sicherheit und Routine im Straßenverkehr.
„Ich freue mich, dass es uns nach längerer Anlaufzeit gelungen ist, diese Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit unserer Kleinsten umzusetzen“, sagte der 2. Bürgermeister Moritz Hartmann. Wer sein Kind zur Schule fahren möchte, habe nun drei Stellen, an denen das ohne Hektik möglich sei, so Hartmann. Die Referentin für städtische Schulen und Stadträtin Margit Däubler richtete zudem einen Appell an die Familien der Grundschulkinder: „Übung macht den Meister, das gilt auch für den Schulweg. Deshalb lade ich alle Eltern herzlich ein, den Weg von der Elternhaltestelle zur Schule noch vor Schulbeginn einmal gemeinsam mit ihren Kindern zu gehen.“

