Lechwehr

Neue Spielzeit der Rathauskonzerte

Im Herbst beginnt die neue Spielzeit der Rathauskonzerte. Musikliebhaber dürfen sich auf eine Saison voller musikalischer Vielfalt und inspirierender Konzertabende freuen. Der Vorverkauf startet am 10. August im Theaterbüro, im Reisebüro Vivell sowie online.
Herausragende Künstlerinnen und Künstler, abwechslungsreiche Programme und unvergessliche musikalische Highlights erwarten das Publikum. Von bekannten Meisterwerken über spannende Entdeckungen bis hin zum traditionellen Familienkonzert im Advent.
Die besondere Atmosphäre der Rathauskonzerte schafft eine einzigartige Nähe zwischen Publikum und Musik und macht jeden Konzertabend zu einem besonderen Erlebnis.

Den Auftakt am 11. Oktober macht das Goldmund Quartett: In ihrem Landsberger Konzert werden die vier Musiker des Goldmund Quartetts - alle vier in München geboren - klassische Werke der Streichquartettliteratur von Joseph Haydn und Antonín Dvořák ihren volksmusikalischen Wurzeln gegenüberstellen. Haydns Quartett op. 20/6 und Dvořáks Quartett op. 106 sind aus der Volksmusik ihrer jeweiligen Heimat inspiriert und dennoch - oder gerade deswegen - besondere Kunstwerke.
Das vielfach preisgekrönte Goldmund Quartett zählt zu den führenden jungen Streichquartetten der Gegenwart und konzertiert weltweit.

Am 20. November gibt es ein Wiedersehen mit der Wiener Flötistin Wally Hase. Fasziniert von dem Reichtum der Klangfarben und begeistert über das Repertoire für die ungewöhnliche Triobesetzung Flöte, Viola & Klavier, gründeten die Flötistin Wally Hase, die Pianistin Srebra Gelleva und der Bratschist Robert Bauerstatter im Jahr 2021 das LOBKOWITZ TRIO WIEN. Neben Original-Kompositionen für diese Besetzung aus verschiedenen musikalischen Epochen (von C. P. E. Bach bis M. Duruflé) werden die Konzertprogramme durch Duo- sowie Solostücke bereichert. Die drei Musiker leben in Wien und arbeiten an zwei der renommiertesten Musikinstitutionen der Stadt, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und bei den Wiener Philharmonikern. Wally Hase war schon im Herbst 2019 in Landsberg zu erleben.

Am Sonntag, 6. Dezember, um 11 Uhr nimmt das musikalische Märchen „Der Schlagenbeschwörer“ die kleinen und großen Zuhörer mit ins Indien des 17. Jahrhunderts. Täglich zeigt der Junge Shiba mit seiner Kobraschlange Bonjhi auf dem Marktplatz seine Kunst, so erfolgreich, dass er eingeladen wird, diese im Palast des Moguls Shah Jahan vorzuführen. Sein Auftritt begeistert die Hofgesellschaft, aber der Neid eines anderen jungen Artisten kostet ihn fast das Leben. Die Geschichte von Kim Märkl, aus deren Feder auch das musikalische Märchen „Amatis Traum“ stammt, im Zusammenspiel mit der emotionalen und kontrastreichen Musik für Oboe, Gitarren und die traditionelle indische Trommel, die Tabla, verspricht eine ganz besondere „Reise“. Den musikalischen Part übernehmen Christoph Hartmann und das Duo Gruber & Maklar, unterstützt von Tobias Ott an der Tabla, Erzählerin ist Patricia Eckstein (landsberger bühne). Geeignet ab sechs Jahren. Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Rathauskonzerte Landsberg e.V.
Susanna Klovsky ist in Landsberg keine Unbekannte: Als Pianistin der „Landsberger Salonmusik“ begleitet sie seit Jahren die Landsberger mit musikalischem Feuerwerk ins neue Jahr. Am 23. Januar kann man sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Michael beim Liederabend „Siècles“ als wunderbare und sensible Liedpianistin erleben. Siècles - Lieder von Johannes Brahms, Alexander Zemlinsky und anderen Komponisten, die die Musikgeschichte am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entscheidend beeinflusst haben stehen auf dem Programm dieses intimen und hochromantischen Liederabends.
Michael Nagy ist seit Jahren in allen großen Bariton-Rollen auf den Opernbühnen der Welt zu Hause, so beispielsweise an der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, bei den Bayreuther Festspielen. Er singt in den bedeutendsten Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg und dem Wiener Musikverein mit allen großen Orchestern und Dirigenten.

Musik von Bach, Händel und Telemann erklingt am 7. März mit Concerto Melante.
Die Musiker des Ensembles, auf historischen Instrumenten spielend und variierend, je nach Besetzung, von vier bis fünfzehn Spielern, gehören etwa zur Hälfte den Berliner Philharmonikern, zur Hälfte anderen Ensembles der Alten Musik-Szene an – einige von ihnen spielen seit Jahren auch bei den Berliner Barock Solisten. Concerto Melante ist das einzige Ensemble der Berliner Philharmoniker, das ausschließlich auf historischen Instrumenten spielt. Programmatische Schwerpunkte sind zum einen die Kammermusik des 17./18. Jahrhunderts, zum anderen sakrale Werke in Zusammenarbeit mit renommierten Sängern oder Vokalensembles der Szene für Alte Musik.

Am 11. April gehört das Podium einem der beiden künstlerischen Leiter der Rathauskonzerte, Christoph Hartmann und sieben Kolleginnen und Kollegen der Bläserakademie Freiburg. Das Ensemble, ein Oktett mit zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotten und zwei Hörnern, hat sich 2026 aus Professoren und ausgezeichneten Studenten der Musikhochschule Freiburg gegründet. Das Ziel ist es, die außergewöhnlich große und wunderschöne Literatur für Bläseroktett, der sogenannten Harmoniemusik, zu pflegen und zu verbreiten. Das Ensemble hat sich zur Aufgabe gemacht, die große Menge an Werken aus der Kurfürstlichen Bibliothek in Donaueschingen wieder zur Aufführung zu bringen. Auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Beethoven und Mozart.

Krönender Abschluss der Saison ist am 5. Juni das Konzert „Ciao Antonio! Concerti und Arien von Antonio Vivaldi“ mit der Mezzosopranistin Sophie Rennert und dem Barockensemble des Gärtnerplatztheaters unter der Leitung von Kumiko Yamauchi. Vivaldi pur: Auf historischen Instrumenten zünden die sieben Musikerinnen und Musiker zusammen mit Sophie Rennert ein Feuerwerk an virtuosen Arien, Concerti und Kammermusiken von Antonio Vivaldi. Dass der Komponist der berühmten „Vier Jahreszeiten" noch ganz andere, überraschend vielfältige und farbenreiche Musik geschrieben hat, beweist dieses Konzert. Die Musikerinnen und Musiker des Gärtnerplatztheaters sind Spezialisten auf ihren historischen Instrumenten, unterstützt werden sie von Axel Wolf an der Laute und Robert Schröter am Cembalo.
Die österreichische Mezzosopranistin Sophie Rennert ist eine der erfolgreichsten jungen Sängerinnen der Gegenwart. Sie begeistert mit ihrem virtuosen Mezzo sowohl auf der Opernbühne als auch im Liedgesang.

Eine Saison voller Emotionen, Virtuosität und unvergesslicher Momente.

Alle Konzerte finden im Festsaal des Historischen Rathauses in Landsberg am Lech statt. Karten gibt es ab dem 10. August im Theaterbüro, Schlossergasse 381a und im Reisebüro Vivell, Hauptplatz 149. Alle Informationen zu den Konzerten und Onlinetickets unter www.rathauskonzerte-landsberg.de.