Lechwehr

Platz für den Neubau der Kita am Katharinenanger

Kinder werden während der Bauphase im ehemaligen Jugendzentrum an der Spöttinger Straße betreut

Am Katharinenanger wird Platz für den Neubau der städtischen Kindertagesstätte geschaffen: Am Mittwoch, 21. Oktober, hat der Abtransport der bisherigen Raummodule begonnen, in denen die Kita bislang untergebracht war. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem dauerhaften Gebäude getan. Während der Bauphase hat die Kita im ehemaligen Jugendzentrum in der Spöttinger Straße 20 ein vorübergehendes Zuhause gefunden.

Dort war zuletzt der evangelische Kindergarten untergebracht, der inzwischen seinen Neubau in der Von-Kühlmann-Straße bezogen hat. Die frei gewordenen Räume stehen nun der Kita am Katharinenanger bis zur Rückkehr an ihren bisherigen Standort zur Verfügung.

Die Kita am Katharinenanger hatte im Oktober 2024 ihren Betrieb aufgenommen. Mit der kurzfristig errichteten Modulanlage konnte die Stadt auf den Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen reagieren. Gestartet war die Einrichtung mit einer Kindergartengruppe und wurde sukzessive um eine weitere Kindergarten- sowie eine Krippengruppe erweitert. Von Beginn an war vorgesehen, die Übergangslösung durch ein dauerhaftes Gebäude zu ersetzen.

Der Neubau soll auf dem bisherigen Gelände zwischen Irving-Heymont-Straße und Geschwister-Scholl-Straße entstehen. Der Bebauungsplan ermöglicht eine Einrichtung für bis zu 74 Kinder in zwei Krippengruppen, einer Kindergartengruppe sowie einer Flexgruppe in einem zweigeschossigen Gebäude. Der Neubau erhält einen neuen Zugang von der Geschwister-Scholl-Straße aus, über die künftig auch der Hol- und Bringverkehr erfolgen wird. Ziel ist es, das Angebot an Krippen- und Kindergartenplätzen in Landsberg langfristig zu sichern und Raum für die weitere Entwicklung der Einrichtung zu schaffen.

Der Neubau erfolgt schlüsselfertig in Holzmodulbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad durch einen Totalunternehmer. Dabei werden wesentliche Gebäudeteile bereits im Werk vorgefertigt und anschließend auf dem Grundstück zusammengesetzt. Ein erheblicher Teil der Arbeiten kann dadurch unabhängig von den Bedingungen auf der Baustelle erfolgen.

Auch die Außenanlagen sind Bestandteil der Planung: Der wertvolle alte Baumbestand im südlichen Grundstücksbereich wird erhalten und in die Gestaltung der Spielflächen einbezogen. Die Lage im Wohnquartier, nahe der Grundschule in der Katharinenvorstadt und mit Anbindung an den Stadtbus, bietet zudem kurze Wege für Familien.

Mit dem Abtransport der Raummodule wird nun die Fläche für die weiteren Arbeiten am künftigen Kita-Standort frei.