Neue Alarmanlage an der Grundschule am Schlossberg verhindert Einbruch
Am Freitagabend, dem 15. Mai, hat die neu installierte Sicherheitstechnik auf dem Gelände der Grundschule am Schlossberg erstmals erfolgreich eingegriffen: Drei Jugendliche versuchten, sich unbefugt Zutritt zum Schulgelände zu verschaffen, indem sie die Eingangstür gewaltsam öffneten. Die in der vergangenen Woche in Betrieb genommene Alarmanlage mit 24/7-Videoüberwachung samt Infrarotfunktion löste umgehend aus und erfasste den Vorgang. Die Personen verließen daraufhin unmittelbar das Gelände und flüchteten.
Die Stadt Landsberg am Lech hatte die neue Sicherheitstechnik als Reaktion auf wiederholte Vorfälle der vergangenen Monate installiert. Auf dem Baustellengelände war es mehrfach zu Vandalismus, Einbrüchen und Beschädigungen im Innenbereich sowie zu entsprechenden Versuchen gekommen. Zuvor ergriffene passive Schutzmaßnahmen waren von den Tätern wiederholt selbst beschädigt worden. Die Installation des modernen Alarm- und Überwachungssystems erfolgte daher als konsequente nächste Stufe zum Schutz des Baudenkmals sowie der laufenden Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten.
Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem Areal um eine eingezäunte Baustelle handelt. Das unbefugte Betreten ist nicht nur untersagt, sondern birgt für die betreffenden Personen erhebliche Sicherheitsrisiken, unter anderem durch offene Bauzustände und Materialien.
Klare Linie gegen Vandalismus
Die Stadt Landsberg verfolgt bei Vandalismus und Einbrüchen an städtischen Gebäuden eine klare Linie. Aufgezeichnetes Bildmaterial wird in jedem Fall ausgewertet und der Polizei übergeben. Die Grundschule am Schlossberg ist eines der bedeutendsten städtischen Bauvorhaben der kommenden Jahre. Mit der Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus und dem ergänzenden Neubau entsteht ein zukunftsweisender Lernort für die Landsberger Grundschulkinder. Die Stadt hat ein erhebliches öffentliches und finanzielles Interesse daran, das Projekt vor Schäden zu bewahren.

